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MUSIK

Neu für den Sektor

Von Frank Karch und Veit König

Hier präsentieren wir euch jede Woche die neuesten Songs, die wir in 1LIVE spielen.

Die Fantastischen Vier: "Danke"

Die Fantastischen Vier, Rechte: Bär Läsker Bild vergrößern

Die Fantastischen Vier

Bei den Fantastischen Vier läuft es im Moment mehr als rund. Drei Jahre nach ihrem letzten Album "Fornika" starten die vier Stuttgarter mit dem neuen Album "Für Dich Immer Noch Fanta Sie" richtig durch. Bedeutet: Von null auf Platz eins in die Albumcharts, daraus resultierender Goldstatus nach nur einem Monat, eine Top 10 Platzierung mit der ersten Single "Gebt uns ruhig die Schuld" und ein gut laufender Vorverkauf für die große Tour, die ab November durch ganz Deutschland geht.

Doch Smudo, Thomas D, Andy Y. und Michi Beck wissen ganz genau, dass sie den ganzen Erfolg ihren treuen Fans zu verdanken haben. Und sagen daher auf ihrer neuen Single einfach mal "Danke". "Es ist die alte Weisheit: Man erkennt immer viel zu spät, dass man sich bei diesem oder jenen Menschen hätte bedanken sollen", erklärt Thomas D. Gut, dass Thomas und Band das bereits zu Lebzeiten erledigen.

Doch damit nicht genug der Danksagungen. Neben der neuen Single wird es auch eine ganz besondere Aktion für alle Fans geben. Am 28. September spielen die Fantastischen Vier in Halle an der Saale ein großes Konzert, welches dank neuster Technik in 3D in diversen Kinos in Deutschland live übertragen wird. Fetter geht es doch wohl nicht. Danke Fanta 4.

Billy Talent: "Diamond On A Landmine"

Billy Talent, Rechte: Dustin Rabin Bild vergrößern

Billy Talent

Billy Talent waren dieses Jahr die Headliner großer deutscher Festivals wie Hurricane & Southside. Doch nicht schlimm, wenn ihr das verpasst habt, es folgen noch weitere Termine wie zum Beispiel das Area 4 Festival am 22. August in Lüdinghausen. Dann gibt es die vier Kanadier wieder in Aktion, mit dabei haben sie ihr aktuelles Album "Billy Talent III", welches vor einem Jahr veröffentlicht wurde.

Nach der letzten Single "Saint Veronika" wird parallel zu den Liveauftritten die neue Single "Diamond On A Landmine" veröffentlicht. Darin geht es um eine zerbrochene Beziehung, die Sänger Ben noch nicht so einfach aufgeben möchte. Also beginnt er zu kämpfen. Für Billy Talent selbst ist "Diamond On A Landmine" schon eine eher ruhige Nummer, verglichen mit anderen Singles, die ordentliche Gitarrendampf ablassen. Die Single wird bei uns am 27. August veröffentlicht.

Interpol: "Barricade"

Interpol, Rechte: Jelle Wagenaar Bild vergrößern

Interpol

Eine gute Nachricht für alle Interpol-Fans: am 10. September erscheint das vierte, selbst betitelte Album der Band aus New York. Selbst betitelt? Das ist ja oft ein Indiz dafür, dass eine Band einen Neuanfang startet. Okay, Sänger Paul Banks hat sich seit dem letzten Album als Julian Plenti auch solo ausgetobt, und Bassist Carlos Dengler hat nach den Aufnahmen zum neuen Album die Band verlassen. Aber wenn man den Song "Barricade" als Gradmesser nehmen kann, dann hat sich nicht so viel verändert, dass man von einem Neuanfang sprechen müsste: intensiver, leicht düsterer Indie-Rock mit den bekannten Post-Punk-Anleihen.

Kid Cudi featuring Best Coast & Vampire Weekend: "All Summer"

Kid Cudi, Rechte: Nabil Elderkin Bild vergrößern

Kid Cudi

Wenn eine Firma versucht, sich aus Marketing-Gründen in irgendeiner Form in Sachen Popmusik zu engagieren, kann das oft ziemlich peinlich werden. Die "Three Artists One Song"-Kampagne eines amerikanischen Schuh-Herstellers ist dagegen eine sehr nette Idee, die bisher auch durchaus interessante Ergebnisse geliefert hat: drei Künstler nehmen gemeinsam einen exklusiven Song auf, den man dann kostenlos im Netz runterladen kann. Vor zwei Jahren waren die Auserwählten Julian Casablancas, Santigold und Pharrell Williams, dieses Jahr sind es Kid Cudi, Rostam Batmanglij von Vampire Weekend und die amerikanische Sängerin Bethany Consentino von dem Duo Best Coast. Und wie nicht anders zu erwarten, ist "All Summer" a) ein exquisiter Sommerhit und b) eine herrlich wilde Mischung aus HipHop, Indie-Pop und Garage. Werbung, klar, aber endlich mal gute.

Dogs: "Cost of Loving"

Dogs, Rechte: Universal Bild vergrößern

Dogs

Ein Rhythmus wie eine Maschinegewehr-Salve, aber darüber eine sanfte Gitarren-Figur und eine nachdenkliche Melodie. "Cost of Loving", die neue Single von Dogs, lebt vor allem von der Spannung, die dieser Gegensatz erzeugt. Drei Jahre nach dem zweiten Album und personell auf zwei von fünf Positionen verändert, meldet sich die Band aus London jetzt mit der EP "We Are the Dogs" zurück. Und darauf haben sie ihren Sound ein wenig modifiziert: weg vom zackigen, direkten Indie-Rock, hin zu mehr Post-Punk, mehr Zwischentönen, mehr Atmosphäre. "Cost of Loving" lässt keine Zweifel aufkommen, dass das eine gute Entscheidung war.

Royal Republic: "Tommy Gun"

Royal Republic, Rechte: Nina Stiller Bild vergrößern

Royal Republic

Bei Royal Republic handelt es sich um ein Quartett aus dem schwedischen Malmö, das sich voll und ganz dem Rock 'n' Roll verschrieben hat. Und das Schweden ziemlich ordentlich rocken können, wenn sie denn nur wollen, wissen wir spätestens seit den Hives und Mando Diao. "Tommy Gun" bestätigt diese Erkenntnis eindrucksvoll: Nicht unbedingt innovativ, aber eben mit unglaublicher Präzision und Wucht ab durch die Mitte. Ein Song, der geschrieben wurde, damit ihn 20.000 durchgeschwitzte, Bier-beseelte Festival-Besucher aus voller Kehle mitgröhlen. Was bestimmt irgendwann auch noch passieren wird. Zuerst erscheint allerdings Ende August das Debütalbum "We Are the Royals".

Juli: "Elektrisches Gefühl"

Eva Briegel von Juli, Rechte: dpa Bild vergrößern

Spannender Neuanfang: Eva Briegel von Juli

Seit 2008 haben wir von Juli nicht mehr viel gehört. Die Bandmitglieder zogen sich komplett aus der Öffentlichkeit zurück. Nach zwei erfolgreichen Alben mit ständigem Tourstress und dem ganz alltäglichen Musiker-Wahnsinn eine nachzuvollziehende Entscheidung. Gitarrist Simon, der für die meisten Juli Songs verantwortlich ist, schrieb in der Zwischenzeit für Udo Lindenberg und die Band Fräulein Wunder. Sängerin Eva entschied sich zur Gründung einer Familie mit Freund Andy Penn, Gitarrist der Berliner Band MIA.

Die Pause war wichtig, jedoch verloren sie nie das Ziel aus den Augen, ein drittes Album zu veröffentlichen. Seit Frühjahr diesen Jahres stehen wieder alle fünf von Juli im Studio, um die Songs für das neue Album aufzunehmen. Einen ersten Eindruck für die Allgemeinheit liefert hier die neue Single "Elektrisches Gefühl", Deutscher Rock-Pop mit einem Schuss elektronischen Impulsen. Für den Neuanfang definitiv die richtige Single. Eva definiert ein elektrisches Gefühl wie folgt: "Wenn nach einer langen Zeit, in der es einem nicht gut ging, der Funke wieder überspringt und man die Sachen wieder in die Hand nimmt!" Klingt nach einem spannenden Neuanfang. Das noch namenlose neue Album soll im Herbst erscheinen.

Yolanda Be Cool & DCUP: "We No Speak Americano"

Das australische DJ-Team Yolanda be Cool liefert mit ihrem Song "We No Speak Americano" den Sommerhit des Jahres. Dabei hat das Original des Songs schon so manches Jahr auf dem Buckel. Denn bereits 1956 sang der neapolitanische Liedermacher Renato Carosone diesen Song mit typischer 50er Jahre Kapelle, welcher damals noch "Tu Vuò Fà L’Americano" hieß. Heute auf diversen Video-Portalen in schönstem schwarz-weiß zu bewundern.

Doch wie kommen zwei Australier auf die Idee, diese Nummer zu covern? Sylvester Martinez und Johnson Peterson legen in ihrer Heimat schon länger als DJ's auf. Mit auf ihrem Label waren auch ein paar Mädels, die als sich Rockabilly-DJ-Team gerade auf solch alte Schinken spezialisiert hatten. Den beiden DJ's gefiel die Nummer so gut, dass sie daraus in nur anderthalb Tagen ihre ganz eigenen Remix produzierten. Mit dem Erfolg, dass "We No Speak Americano" sofort in Italien, Spanien, Holland und Skandinavien ganz nach vorne an die Charts stürmte. Auch in Deutschland stehen alle Signale auf Sommerhit, die Single wird am 23. Juli veröffentlicht.

Jack Johnson: "At Or With Me"

Jack Johnson, Rechte: dpa Bild vergrößern

Jack Johnson: in Europa statt auf Hawaii

Dieser Sommer kann gut mit dem Wetter auf Hawaii konkurrieren. Kein Wunder also, dass Jack Johnson sich im Moment häufig bei uns in Deutschland aufhält, denn er scheint sich hier echt wohl zu fühlen. Er spielte ein ausverkauftes Konzert in Berlin, war beim Hurricane - und Southside-Festival am Start und spielte Mitte Juni in Bad Oyenhausen ein erfolgreiches 1LIVE Radiokonzert.

Immer mit dabei die Songs seines neuen Studioalbums "To The Sea", die uns ein Stück seines entspannten Lebens dominierend aus Sonne, Strand uns Surfen mitgeben. Auch seine neue Single "At Or With Me" trifft voll in das Lebensgefühl des Inselbewohners. Und wie uns Jack Johnson im Interview verriet, standen auch die Aufnahmen zum Album unter dem Motto "Relax". "Wir sind keine komplizierte Band und haben einfach nur Spaß im Studio", so Jack im Interview. Das glauben wir ihm sofort. Die neue Sommersingle erscheint bei uns am 27. August.

Klaxons: "Echoes"

Klaxons, Rechte: Hayley Weir Bild vergrößern

Klaxons

2007 haben die Klaxons aus London mit ihrem Debütalbum "Myths of the Near Future" und den Singles "Golden Skans" und "It’s not Over Yet" den obskuren Begriff Nu Rave erst so richtig ins Rollen gebracht. Der Begriff ist längst zu den Akten gelegt, die Klaxons dagegen zeigen wieder Präsenz: im August erscheint ihr zweites Album "Surfing the Void". Eine Platte, die eine schwere Geburt durchlebt hat – Sessions mit Produzenten wie James "Simian Mobile Disco" Ford und Tony Visconti (David Bowie, U2) wurden abgebrochen, und zwischenzeitlich aufgenommenes Material wurde von ihrer Plattenfirma als "zu experimentell" abgelehnt. Die erste Single "Echoes" zeigt die Klaxons dagegen wieder voll und ganz in ihrem Element: hymnischer, halbsynthetischer Indiepop in Vollendung.

Jamaica: "Short and Entertaining"

Jamaica, Rechte: So Me Bild vergrößern

Jamaica

Kurz und unterhaltsam war schon "I Think I Like U2", die erste Single dieses französischen Duos. Und auch beim Nachfolger ist der Titel Programm "Short and Entertaining" ist auf den Punkt reduzierter Pop, kompromisslos und mit Profil, dabei aber immer locker und unwiderstehlich. Da bleiben die Vergleiche mit Phoenix natürlich nicht aus. Schon allein, weil ihr von Xavier de Rosnay (Justice) produziertes Debütalbum "No Problem" im gleichen Studio aufgenommen wurde wie (unmittelbar vorher) "Wolfgang Amadeus Phoenix". Zufall? Vorherbestimmung? Wie auch immer, ein wenig müssen wir uns noch gedulden: "No Problem" erscheint erst am 20. August.

The Coral: "1000 Years"

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The Coral

Bereits seit 14 Jahren versuchen sich The Coral an ihrer ganz eigenen Mischung aus Country, Folk und Rock, immer im psychedelischen Geist der 60er Jahre. Damit haben sie zwar schon einiges erreicht – einen Mercury Prize für ihr Debütalbum, ein paar Top Ten Hits - aber in den letzten Jahren ist die Karriere der Band aus dem britischen Hoylake dann doch etwas stagniert. Vielleicht kommt ja jetzt mit dem neuen Album "Butterfly House", das am 30. Juli erscheint, wieder etwas mehr Schwung in die Sache. An der erste Single "1000 Years" sollte es nicht scheitern: perfektes, sonniges Westcoast-Feeling zwischen Byrds und Crosby, Stills, Nash and Young.

Magnetic Man: "I Need Air"

Früher gab es Supergroups – eine Formation aus verschiedenen, bereits anderweitig erfolgreichen Künstlern - nur im Rock-Genre. Magnetic Man ist dagegen so etwas wie eine Dubstep-Supergroup: hinter dem Projekt stehen die drei britischen DJs Skream, Benga und Artwork, allesamt keine Unbekannten in der britischen Elektro-Szene. Anders als viele andere Projekte im Bereich elektronische Musik ist Magnetic Man vor allem für die Live-Situation ins Leben gerufen worden: jeder der drei Protagonisten bedient ein Laptop, während im Hintergrund auf die Musik abgestimmte Projektionen zu sehen sind. Eine ziemlich beeindruckende audiovisuelle Show, die Magnetic Man in den nächsten Wochen noch auf einigen Festivals präsentieren werden.

Mike Posner: "Cooler Than Me"

Mike Posner, Rechte: Sonymusic Bild vergrößern

Mike Posner

Das ist der neueste Import aus den US-amerikanischen Top10. Mike Posner ist 22, aufgewachsen in Detroit und machte bisher Musik in seinem Zimmer im Studentenwohnheim. Dort entstanden auch seine ersten Songs. Eigentlich wollte er Produzent werden und ist immer davon ausgegangen, dass die Stimme in den von ihm geschriebenen Songs in der finalen Version von anderen Sängern ersetzt wird. Aufgrund seiner raspeligen Tenorstimme sollte es anders kommen. Durch die vielen Mike-Posner-Fans im Internet wurde eine Plattenfirma auf ihn aufmerksam und somit ist Mike Posner eine weitere Erfolgsgeschichte, die digital gestartet ist. Jetzt wurde noch hier und da an den Schräubchen zum Erfolg gedreht und schon läuft Mike Posners Musik auch im Sektor.

"Cooler Than Me" ist eine Pop-Electro-Nummer mit R&B-Einflüssen, die - wie es sich für einen amtlichen Hit gehört - sofort hängen bleibt. Das Debütalbum erscheint am 10. September und damit sind wahrscheinlich die unbeschwerten Zeiten vorbei, in denen er nach jedem Konzert noch eine Aftershow-Party schmiss und auf der Couch von Fans schlief.

Placebo: "The Never-Ending Why"

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Placebo

"The Never-Ending Why" ist bereits die vierte Single aus dem aktuellen Album "Battle For The Sun" von Placebo. Seit einem Jahr ist die englische Band um den charismatischen Frontmann Brian Molko mit diesem Album unterwegs. "The Never-Ending Why" ist die Single zur laufenden Festival-Saison, das bedeutet für Placebo Auftritte bei M'era Luna, Area 4 und Highfield im August. Wenn die absolviert sind, erscheint am 24.09. ein Deluxe Box Set von "Battle Of The Sun" mit neuen, bisher unveröffentlichten Titeln und einem passenden T-Shirt. Placebo feiern dieses Jahr übrigens ihr 15-jähriges Bestehen. Dass die Band seit kurzem auch in Japan sehr erfolgreich ist, verdankt sie u.a. auch einer Band aus dem Sektor. Die Donots aus Ibbenbüren betreiben in Japan eine Label namens "The Solitary Man" und darauf veröffentlichen seit letztem Jahr auch Placebo.

I Blame Coco: "Self Machine"

I Blame Coco, Rechte: Bild vergrößern

I Blame Coco

Hinter dem etwas seltsamen Bandnamen I Blame Coco (der frappierend an den Albumtitel "I Should Coco" von Supergrass erinnert) steckt die Britin Coco Sumner. Die heißt in Wirklichkeit nicht Coco, sondern Eliot Sumner und ist die Tochter von – ja, man muss es einfach erwähnen – Sting. Aber auf dem unbequemen Vater-Bonus muss sich die 19-jährige nicht ausruhen, denn wie die Single "Self Machine" beweist, bringt Coco Sumner selber genug Talent mit. Wie weit sie damit letztlich kommt, werden wir im Herbst sehen: dann erscheint das Debütalbum "The Constant". Aber man kann jetzt schon vermuten, dass da noch einiges geht.

Kanye West: "Power"

Kanye West, Rechte: Universal Music Bild vergrößern

Kanye West

2008 war Kanye West die bestimmende Figur der internationalen Popmusikwelt. Aber dieser Status muss immer wieder neu erobert werden. Mal sehen, ob Kanye West das auch mit seinem neuen Album "Good Ass Job" gelingt, das im September erscheint. Die erste Single "Power" lässt auf jeden Fall nicht erkennen, dass sich Mr. West's Selbstverständnis in den letzten zwei Jahren irgendwie verändert hätte: mit breiter Brust und dicker Hose walzt dieser bombastische Track alles nieder, was nicht bei drei auf der Tanzfläche ist. Keine Frage, Kanye West will es immer noch wissen. Und er hat dafür wieder ein sehr ungewöhnliches Sample ausgesucht: "Power" bedient sich bei dem Song "21st Century Schizoid Man" der Prog-Rocker King Crimson.

Pearl Jam: "Amongst The Waves"

Pearl Jam, Rechte: Steve Gullick Bild vergrößern

Pearl Jam

Den Begriff "Altrocker" kann man bei Pearl Jam ruhig in der Schublade lassen. Denn obwohl die Mannen um Sänger Eddie Vedder so langsam auf die 50 zugehen, klingt das aktuelle Album "Backspacer" zu keinem Zeitpunkt altersmüde, sondern gewohnt bissig und frisch – das gilt auch für die neue Single "Amongst the Waves". Wer den kraftvollen Midtempo-Song auch mal in einer Live-Version hören möchte, die beiden Konzert in Berlin 2009 und 2010 aber verpasst hat, der hat noch eine Möglichkeit: fast alle Konzerte der kolossalen, ein Jahr andauernden Backspacer-Tour, die in diesen Tagen zu Ende geht, sind auf der Band-eigenen Webseite als offizielle Bootlegs zu haben.

Brandon Flowers: "Crossfire"

Brandon Flowers, Rechte: Universal Bild vergrößern

Brandon Flowers

Im Frühjahr hatte es der The Killers-Frontmann Brandon Flowers bereits angekündigt und jetzt macht er ernst. Mit "Crossfire" erscheint die erste Solo-Single des Sängers aus Las Vegas. Eine fast typische The Killers-Nummer mit einer Spur mehr klassischem Rock. Ein Album dazu gibt es natürlich auch. "Flamingo" heißt es und erscheint Anfang September. Die Geschichte zum Namen der Solo-Platte ist ähnlich wie die des zweiten The Killers-Albums "Sam's Town", da war ein Casino in Las Vegas Namensgeber und das steht an der Flamingo Road. Um die Ecke ist auch das Studio, in dem das Soloalbum aufgenommen wurde.

Manchmal sind Debütalben von Sängern bekannter Bands ja ein erstes Zeichen von Auflösung ebendieser, aber bei The Killers wird das nach eigenen Angaben nicht so sein. Brandon Flowers erklärte in einem BBC-Radiointerview, dass er sich bei den Aufnahmen zu "Flamingo" manchmal ziemlich alleine ohne seine Bandkumpels gefühlt hat, obwohl insgesamt drei Produzenten am Start waren. Einer davon ist übrigens wieder Stuart Price, der auch schon beim letzten The Killers Album "Day & Age" maßgeblich für den Sound verantworlich war.

Ellie Goulding: "Under The Sheets"

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Ellie Goulding

Von vielen Kritikern wird Ellie Goulding schon jetzt als der Popengel des Jahres gefeiert. In ihrer Heimat England belegte die 23-jährige Sängerin mit ihrem Debüt-Album "Lights" direkt Platz 1 der britischen Charts. Bei uns läuft es auch ganz gut, die erste Single "Starry Eyes" war ein respektabler Hit und jetzt wird mit "Under The Sheets" nachgelegt. Es geht um die einseitige Liebe, also da legt sich jemand so richtig ins Zeug, aber der oder die Auserwählte sieht einen einfach nicht. Die Liebe wird nicht erwiedert, alles wird nur noch schlimmer und am Ende sitzt man da, mit gebrochenem Herzen. Zum Trost bleibt diese schöne Pop-Nummer, denn wenn Ellie Goulding singt, geht direkt wieder die Sonne auf.

In England war "Under The Sheets" übrigens die Debüt-Single und somit der Grundstein für Ellie Gouldings schnelle Karriere. Live und mit Band hat es die hübsche junge Frau auch absolut drauf, wie man zum Beispiel an ihrem Auftritt beim diesjährigen "Rock Am Ring"-Festival sehen konnte und beim einzigen Sektor-Konzert im April in Köln. Weitere Konzerte in Deutschland wird es in den nächsten Monaten leider erst einmal nicht geben, da Ellie Goulding nach der Festival-Saison bis Ende des Jahres auf großer UK-Tour ist.

The Hoosiers: "Choices"

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The Hoosiers

Fröhlicher Gute-Laune-Pop aus England. Das Trio hat mit "Choices" einen Song abgeliefert, der es sich sofort im Ohr gemütlich macht und da so schnell nicht mehr raus geht. The Hoosiers sind Spezialisten für solche Ohrwürmer, der Radio-Hit "Worried About Ray" vor drei Jahren spielte in der gleichen Liga. Jetzt melden sich Irwin, Martin & Alfonso a.k.a. The Hoosiers mit dem neuen Album "The Illusion Of Safety" zurück, das im August erscheint. Die Jungs scheinen übrigens große B-Movie Fans zu sein, denn in ihren Videos kämpfen sie gerne gegen plötzlich auftretende Gefahren. War es bei der Debüt-Single damals eine grüne Zyklopenfigur, ist es bei der neuen Single "Choices" eine chinesische Gangsterbande. Nach dem die Kampfaufgaben im Video gelöst sind, gehen sie in ihrer Heimat England den ganzen Sommer auf Tour.

Absynthe Minded: "Envoi"

Absynthe Minded, Rechte: Universal/B1 Bild vergrößern

Absynthe Minded

Die Band aus der hübschen Stadt Gent in Belgien gibt es zwar schon über zehn Jahre, aber noch nie haben sie so einen schönen Song geschrieben, wie die neue Single "Envoi". Sommerleichter Gitarrenpop mit einer Mitsumm-Melodie, offiziell bezeichnen Absynthe Minded ihr Musik als Mischung aus Rock, Jazz, Pop und Folk. Als Envoi bezeichnet man in der Popmusik auch eine kurze Strophe am Ende des Liedes. Grundlage für den Song war ein Gedicht des flämischen Poeten Hugo Claus, einem der bedeutendsten belgischen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Die Idee von Absynthe Minded-Sänger Bert Ostyn ein flämisches Gedicht ins englische zu übersetzen, war eine gute, denn die Nummer war Platz 1 in Belgien und erreichte Goldstatus. Ab 6. August gibt es den Hit auch bei uns.

Darwin Deez: "Up in the Clouds"

Darwin Deez, Rechte: Lucky Number Bild vergrößern

Darwin Deez

Darwin Deez ist oberflächlich betrachtet wohl ein Paradebeispiel für das, was der Amerikaner einen "Geek" nennt: Diese schwer zu übersetzende Mischung aus Streber und Wunderling. Ob der Mann aus New York wirklich einer ist, lassen wir mal dahin gestellt, aber das Image treibt Darwin Deez sehr gekonnt auf die Spitze. Und warum auch nicht? Wer einen perfekten Sommerhit wie "Radar Detector" abliefert, hat auf jeden Fall einen kleinen Bonus verdient. Und den muss er nicht mal aufbrauchen, denn die neue Single "Up in the Clouds" ist eigentlich genau so gut. Sehr simpel und doch extrem charmant - so funktioniert ein Popsong eben manchmal am besten.

Vampire Weekend: "Holiday"

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Vampire Weekend

Der Song klingt zunächst mal, wie er heißt: nach Urlaub, nach Sommer, Sonne, Strand und Drinks mit Schirmchen. Und damit ganz anders als die ersten Singles vom aktuellen, zweiten Album "Contra", auf dem sich Vampire Weekend noch variabler präsentieren als auf dem zu Recht gefeierten Debüt. Doch hinter der sonnigen Fassade hat der Song eine zweite Ebene, die sich erst erschließt, wenn man genauer auf den Text achtet. Eine Ebene, die in Richtung Irak-Krieg interpretiert werden kann. Es lohnt sich also, etwas genauer hin zu hören. Denn Popmusik muss ja nicht oberflächlich sein. Vor allem nicht bei Vampire Weekend.

The Drums: "Let's Go Surfing"

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The Drums

Will hier jemand das Erbe der Beach Boys antreten? Aber laut The Drums-Sänger Jonathan Pierce geht es bei "Let's Go Surfing" nicht über das Surfen selber, sondern mehr über das damit verbundene Gefühl der Freiheit, das er konkret nach dem Ende der Bush-Ära erlebt hat. The Drums kommen auch nicht aus Kalifornien, sondern aus New York. Und werden zur Zeit vor allem in England als einer der heißesten Acts des Jahres 2010 gehandelt. "Let’s Go Surfing" zeigt, warum: der stoische Bass erinnert an Post-Punk und New Order, der Text und vor allem die gepfiffene Melodie bringen dagegen dann doch noch etwas Beach Boys Feeling rein. Und wenn so eine kühne Mischung so locker und überzeugend klingt, dann steckt viel Talent dahinter.

You Say Party: "There Is XXXX (Within My Heart)"

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You Say Party

Bis vor kurzem nannte sich diese kanadische Dance-Punk Formation noch You Say Party! We Say Die!. Doch ein tragischer Zwischenfall brachte die Band dazu, den Namen anzupassen: im April verstarb Schlagzeuger Devon Clifford, zwei Tage, nachdem er bei einem Auftritt auf der Bühne zusammen gebrochen war. Ein Schicksalsschlag, der manche Bands vielleicht gesprengt hätte. Nicht in diesem Fall. You Say Party machen weiter. Mit dem neuen Album "XXXX" und der Single "There Is XXXX (Within My Heart)", die am Anfang ein wenig an den House-Klassiker "Show Me Love" von Robin S. erinnert. Die vier XXXX haben im Übrigen nichts mit Schnaps oder Pornographie zu tun, sondern stehen für das Wort "Love", also Liebe.

Lena: "Touch A New Day"

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Lena

Ein neuer Tag, ein neuer Hit. Nachdem Lena mit ihren bisherigen Veröffentlichungen neue Rekorde aufgestellt hat, kein Song verkaufte sich jemals so schnell und so gut als Download wie "Satellite" (100.000 in der ersten Woche, 500.000 insgesamt) und keine deutsche Künstlerin schaffte es bisher auf Anhieb mit drei Songs gleichzeitig in den Top5 zu sein ("Satellite, "Bee", "Love Me"), kommt jetzt die neue Single "Touch A New Day". Geschrieben, komponiert und produziert wurde die gefällige Pop-Nummer mittleren Tempos von USFO-Drahtzieher Stefan Raab. Ein absolut typischer Raab-Sound, den er seit Jahren neben seinen Blödel-Nummern pflegt.

Die Lenamania geht mittlerweile auch über Europa hinaus. Australien, Kanada und Neuseeland heißen die ersten außereuropäischen Länder, in den Lena ihr Debutalbum "My Cassette Player" veröffentlichen wird. Wenn Lena allen Ländern einen Besuch abstatten will in denen ihre Musik gespielt wird, dann wird es wohl noch einige Monate dauern, bis es die von den Fans so sehnlichst herbeigewünschten Live-Konzerte geben wird.

Philipp Poisel: "Wie soll ein Mensch das ertragen?"

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Philipp Poisel

Der junge Liedermacher aus Ludwigsburg ist zurück. Vor zwei Jahren konnte der von Herbert Grönemeyer entdeckte Sänger mit der Debüt-Single "Wo fängt Dein Himmel an?" aus dem Stand eine Fangemeinde hinter sich versammeln und stellt jetzt musikalisch die Frage: "Wie soll ein Mensch das ertragen?" Angekündigt wird mit dem neuen Titel auch das zweite Album "Bis nach Toulouse", aber der Sommersoundtrack für den Südfrankreich-Trip kann es leider nicht werden, da wir noch bis zum 27. August auf die Veröffentlichung der Platte warten müssen.

Bei den Songs von Philipp Poisel lohnt es sich immer ganz genau hinzuhören, dass muß man auch, denn er haucht die Texte teilweise so, als würde er einem etwas nuschelig ins Ohr flüstern. Bei seinem Entdecker und Förderer Herbert Grönemeyer gab es am Anfang der Karriere auch den Vorwurf er würde sich seine Texte in den nicht vorhandenen Bart brummeln, seinem Erfolg bis hin zum erfolgreichsten Sänger Deutschlands hat das letztlich nicht geschadet, vielleicht sagen wir das Gleiche auch in zehn Jahren über Philipp Poisel.

The National: "Anyone's Ghost"

The National, Rechte: Keith Klenowski Bild vergrößern

The National

Häufig unterschätzt, aber extrem wichtig: der Wiedererkennungswert. Wenn man beim Hören eines Songs schon die Namen von fünf oder sechs Bands im Geiste durchgehen muss, bis man die richtige Antwort parat hat, dann stimmt doch was nicht. Das wird einem bei The National allerdings nie passieren: die Stimme von Sänger Matt Berninger ist einfach dermaßen prägnant, dass eine Verwechslung völlig ausgeschlossen ist. Das gilt auch für "Anyone's Ghost", die zweite Single aus dem aktuellen, fünften Album "High Violet". Kein Wunder also, dass The National mit diesem Album endgültig in die allerhöchste Riege der amerikanische Indie-Bands aufgestiegen sind.

We Have Band: "Oh!"

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We Have Band

Man hat ja immer noch "Divisive" im Ohr, die erste Single des Trios aus Manchester. Und jetzt kommt schon die nächste: diesmal mit einem Titel, den man sich leicht merken und noch leichter aussprechen kann: "Oh!". Etwas weniger euphorisch als der Vorgänger, aber genau so treibend und gut. We Have Band kann man jetzt schon mit gutem Gewissen zu den positiven Entdeckungen dieses Jahres zählen. Und sie gehören, wie Delphic oder Everything Everything, zu einer neuen Garde von jungen, vielversprechenden Acts aus Manchester, die das Potential haben, ein neues, interessantes Kapitel in der reichen Popmusikhistorie dieser Stadt zu schreiben.

Kate Nash: "Kiss That Grrrl"

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Kate Nash

Mit ihrem zweiten Album "My Best Friend Is You" hat Kate Nash einen kleinen Image-Wechsel vollzogen: vom dezent verhuschten Großstadtmädchen im Blümchenkleid zur selbstbewussten jungen Künstlerin mit Biss und Charisma. Nach ihrem kometenhaften Aufstieg war das wohl auch unausweichlich. Die zweite Single "Kiss That Grrrl" beschreibt diesen Wandel treffend: "Grrrl" ist eine offensichtliche Anspielung auf die Riot Grrrls, eine feministische Punk-Bewegung der 90er Jahre. Wobei Kate Nash nicht wirklich als Riot Grrrl durchgeht, und der Song auch nicht unbedingt nach Punk klingt. Sondern einfach nur nach Kate Nash. Reicht aber allemal.

Wir sind Helden: "Alles"

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Wir sind Helden

"Schluss mit den Faxen!", singt Judith Holofernes in der neuen Single "Alles" von Wir Sind Helden. Schluss mit der Warterei heißt es für die Fans, denn das letzte Album einer der erfolgreichsten deutschen Popbands erschien bereits vor drei Jahren. Entsprechend nervös ist die Band nach eigenen Angaben auch, ob die Welt immer noch auf sie wartet. Nachdem jetzt die erste Singleauskopplung "Alles" vorgelegt wurde, gibt es eigentlich keinen Grund zur Panik. Erstklassiger Text, großartiger Sound - rundum gelungen. Bitte mehr davon!

Das neue und vierte Album "Bring Mich Nach Hause" kommt am 27. August. Besonderen Wert legen Wir Sind Helden auf die Feststellung, dass die neue Platte "live" eingespielt wurde, also nicht wie heutzutage üblich jede Spur und jedes Instrument einzeln, sondern alles auf einmal - schön bandmäßig eben. Weil neue Musikinstrumente ausprobieren in der Band am schönsten ist, kam bei der Produktion auch zum ersten mal ein brasilianisches Instrument namens Cuíca (sprich: Quika) zum Einsatz. Eine quietschende und brummende Trommel aus der Sambamusik. Ob diese auch nach traditioneller Art mit Katzenfell bespannt ist klären wir, wenn Wir Sind Helden im Interview vorbei schauen.

Karen Elson: "The Ghost Who Walks"

Karen Elson, Rechte: Kate Elson Bild vergrößern

Karen Elson

Man kann sich schon vorstellen, mit welchen Vorurteilen Karen Elson als Musikerin bestimmt schon konfrontiert wurde. Nach dem Motto: die darf ja nur Platten machen, weil sie a) ein bekanntes und erfolgreiches Model und b) die Ehefrau von Jack White ist. Selten waren Vorurteile unbegründeter: Karen Elson hat sich schon als Sängerin betätigt, bevor sie Jack White kennen gelernt hat, zum Beispiel in der New Yorker Kabarett-Truppe The Citizens Band. Und außerdem: man muss sich nur die ersten Takte von "The Ghost Who Walks", dem Titelstück ihres bereits veröffentlichten Debütalbums anhören, um zu merken: diese Frau gehört nicht nur vor eine Kamera, sondern auch hinter ein Mikrofon. Ende Der Diskussion.

Everything Everything: "Schoolin'"

Die rasanten, komplex phrasierten Melodien in perfekter Kopfstimme sind bei Everything Everything wohl das erste, was auffällt. Doch das Quartett aus Manchester hat noch mehr zu bieten: vertrackte Rhythmen, komplizierte Arrangements und ausgeklügelte Texte. Also total verkopfter Kram, dem man das böse Wort "Progressive" hinterher werfen könnte? Ja und nein – denn Everything Everything können all ihre Komplexität mit unfassbar griffigen Pop-Refrains kontern. Eine Mischung, die unglaublich überzeugt und die Band so schon zum Liebling der Pop-Feinschmecker auf der Insel gemacht hat. Und der Begeisterung kann man sich voll und ganz anschließen: "Schoolin'" verspricht wirklich sehr, sehr viel. Was die Band halten kann, werden wir im August sehen: dann erscheint das Debütalbum "Man Alive".

Foals: "Miami"

Foals, Rechte: Warner Music Group Bild vergrößern

Foals

Man könnte fast meinen, die britische Band Foals besteht nur aus verkappten Erdkunde-Freaks. Haben die bei den Arbeiten zu ihrem aktuellen, zweiten Album"Total Life Forever" nur Atlanten gelesen? Wie sonst lassen sich Songtitel wie "This Orient", "Spanish Sahara" und jetzt "Miami" erklären? Okay, was die Bandmitglieder in ihrer Freizeit machen, ist ja auch ziemlich egal, so lange sie so zuverlässig hochwertige Musik abliefern. Und das tun sie: nach dem epischen "Spanish Sahara" ist "Miami" ein eher legerer Popsong im mittleren Tempo-Bereich, aber keine Spur schwächer. Und ihrem Hobby, der Geografie, können sich Foals in den nächsten Wochen widmen: bei ihren Gastspielen bei den größten Festivals Europas.

Stand: 19.07.2010

PLAYLIST AKTUELL

Uhrzeit 02:41:47Uhr
InterpretWe Have Band
Titel"Oh!"
Uhrzeit 02:38:36Uhr
InterpretJamie T
Titel"Chaka Demus"

1LIVE MUSIKVIDEOS

Exklusive 1LIVE Konzerte

Jack Johnson; Rechte: WDR/Binnewies

Von Fanta 4 bis Jack Johnson. [Videos]


PLATTENCHECK

Reingehört

Local Natives: "Gorilla Manor"; Rechte: Pias

Meilenstein oder kurzer Hype? Die Musikredaktion stellt die neuesten Platten vor. [mehr]


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Wir porträtieren in der Serie "Wahre Helden" Menschen, die die Popkultur maßgeblich beeinflusst und mitgeprägt haben. [mehr]


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Feiern im Sektor

1LIVE Party; Rechte: WDR

Regelmäßig schlägt 1LIVE in verschiedenen Orten im Sektor auf und feiert mit euch. Alle Infos und Bilder von den 1LIVE-Partys gibts hier. [Termine]



Skyline Mediapark mit 1LIVE Logo; Rechte: 1LIVE/WDR

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