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Die 1LIVE Infos bringen euch on air jede Stunde den Überblick über das Wichtigste in der Welt. Jeweils eins der Themen erklären wir euch ausführlicher - in den 1LIVE Einzelheiten. Und die gibt's hier zum Nachlesen.
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Alle Einzelheiten vom 09.09.2010
13:00 Uhr Presserat geht Beschwerden zur
Loveparade-Berichterstattung nach
Die Berichterstattung einiger Medien über die
Loveparade-Katastrophe hat viel Kritik hervorgerufen. Beim Gremium
zur Selbstkontrolle der Presse, dem Presserat, gingen fast 250
Beschwerden ein - so viele wie noch nie zu einem Thema. Die
Einzelheiten.
Die zentrale Frage, die der Presserat beantworten muss, ist: Gab es
eine unangemessen sensationelle Darstellung von Gewalt,
Brutalität und Leid? Vor allem die Leser einiger
Boulevard-Zeitungen meinen ja. Schon kurz nach der Katastrophe
gingen beim Presserat allein 140 Beschwerden gegen die
"Bild" ein. Meistens wegen der Fotos. So wurden
beispielsweise nur notdürftig zugedeckte Leichen abgebildet.
Für Empörung sorgten auch Nahaufnahmen aus der dicht
gedrängten Menge, bei denen einzelne Opfer deutlich zu
erkennen waren.
Der Presserat beschäftigt sich am kommenden Dienstag mit den
Beschwerden. Sieht er Verstöße gegen den Pressekodex,
kann er Sanktionen verhängen. Die härteste ist die
öffentliche Rüge, die zum Beispiel betreffende Zeitungen
selbst abdrucken müssen.
12:00 Uhr Regierung weist Bericht über AKW-Sicherheit
zurück
Um die Sicherheit von Atomkraftwerken ist eine Diskussion
entbrannt. Auslöser ist ein Fernsehbeitrag des ARD-Magazins
"Monitor". Es berichtet in seiner heutigen Ausgabe
über interne Regierungpläne. Demnach sollen die
Sicherheitsstandards von Atomkraftwerken deutlich abgesenkt werden.
Die Einzelheiten.
Die Bundesregierung kommt der Atomwirtschaft möglicherweise
noch weiter entgegen. Längere Laufzeiten sind beschlossene
Sache - jetzt sollen die Betreiber nach Informationen von
"Monitor" auch noch Geld bei der Sicherheit sparen
können. Betroffen sind laut dem Bericht vor allem
Nachrüstungen bei alten Atomkraftwerken. Bei ihnen soll es
keine Fristen mehr geben, wann sie auf den neuesten technischen
Stand gebracht werden müssen. Die Betreiber könnten die
Modernisierung also auf die lange Bank schieben.
Eine Sprecherin des Umweltministeriums hat den Monitor-Bericht als
Zitat "komplett falsch" zurückgewiesen. Sie meinte,
dass sogar das Gegenteil richtig ist. Das Schutzniveau der
Atomkraftwerke werde laufend erhöht.
"Monitor" läuft heute abend in der ARD um 21.45 Uhr.
11:00 Uhr Diskussion um AKW-Sicherheitsstandards
In der Bundesregierung gibt es offenbar Überlegungen, die
Sicherheitsstandards für Atomkraftwerke aufzuweichen. Das
ARD-Magazin Monitor berichtet über entsprechende
Regierungspapiere. Das Bundesumweltministerium wies das
zurück. Die Einzelheiten:
Was bedeuten die längeren Laufzeiten für die
Sicherheitsstandards der Atomkraftwerke? Diese Frage ist bisher
nicht geklärt. Nach Monitor-Informationen sollen Betreiber
ältere Meiler nicht schnell nachrüsten müssen. Sie
könnten Modernisierungen demnach um Jahre verschieben und viel
Geld sparen. Eine Sprecherin im Bundesumweltministerium sagte
dagegen, dass die bisherigen Vorschriften nicht aufgeweicht werden
sollen. Stattdessen würden die Sicherheitsstandards
erhöht. Bundesumweltminister Röttgen hatte
angekündigt, dass die Atomkonzerne 500 bis 600 Millionen Euro
pro Meiler investieren sollen. In einem Punkt konnte er sich aber
nicht durchsetzen. Nicht alle Reaktoren sollen gegen Anschläge
mit Flugzeugen abgesichert werden.
10:00 Uhr Offenbar laxere Sicherheitsvorschriften für AKW
geplant
Einzelheiten
Die Sicherheitsvorschriften für Atomkraftwerke sollen offenbar
aufgeweicht werden. Das ARD-Magazin Monitor berichtet von
entsprechenden Plänen der Bundesregierung. Die Einzelheiten:
Es geht vor allem um die Sicherheit älterer Kernkraftwerke.
Sie sollen nach dem Atomkompromiss der Bundesregierung acht Jahre
länger am Netz bleiben. Trotzdem sollen die Betreiber teure
Modernisierungen um Jahre verschieben dürfen. Nach
Monitor-Informationen würde eine Nachrüstung damit
praktisch wegfallen. Dazu soll offenbar auch das Atomgesetz
geändert werden.
Diese Pläne stehen in Widerspruch zu dem, was das
Bundesumweltministerium bisher angekündigt hatte.
Umweltminister Röttgen hatte strengere Sicherheitsvorschriften
angemahnt. Die Betreiber sollten pro Meiler 500 bis 600 Millionen
Euro investieren. Konkrete Maßnahmen hatte er aber nicht
genannt.
9:00 Uhr Länder wollen Glücksspiel-Monopol behalten
Einzelheiten
Die Bundesländer wollen ihr staatliches Monopol auf
Sportwetten und Lotto-Spiele retten. Der rheinland-pfälzische
Ministerpräsident Beck kündigte dazu in der Neuen
Osnabrücker Zeitung einen neuen Staatsvertrag an. Die
Einzelheiten:
Bis zum Frühjahr wollen die Länder beim Glücksspiel
nachbessern. Der Europäische Gerichtshof hatte ihr Monopol in
diesem Bereich gestern gekippt. Die Richter begründeten ihr
Urteil damit, dass die staatlichen Lottogesellschaften zu wenig
gegen Spielsucht unternehmen. In diesem Punkt soll der
Staatsvertrag der Länder jetzt neu geregelt werden. Die
Sucht-Beauftragte der Bundesregierung, Dyckmans, forderte unter
anderem einen besseren Schutz vor Spielautomaten in
Gaststätten. Wie der aussehen könnte, ließ sie
offen. Private Anbieter hoffen dagegen, dass der
Glücksspiel-Markt jetzt auch für sie geöffnet wird.
8:30 Uhr Mehr Einnahmen durch Atomkompromiss?
Einzelheiten
Die Atomkonzerne sollen im Gegenzug für längere
Laufzeiten offenbar mehr zahlen. Mehrere Zeitungen berichten von
einer entsprechenden Vereinbarung zwischen den Konzernen und der
Bundesregierung. Die Einzelheiten:
Bisher hatte die Regierung von 15 Milliarden Euro gesprochen, die
die Atomkonzerne ab 2017 zahlen sollen. Das Geld soll dazu benutzt
werden, Windkraft- und Solarenergie auszubauen. Nach Informationen
der Süddeutschen Zeitung sollen die AKW-Betreiber aber mehr
zahlen, wenn ihre Gewinne steigen. Die Financial Times Deutschland
schreibt, dass die Abgaben der Konzerne außerdem an die
Strompreise und die Verbraucherpreise in Deutschland gekoppelt
werden sollen.
Nach Informationen des ARD-Magazins Monitor sollen außerdem
die Sicherheitsvorschriften für Atomkraftwerke aufgeweicht
werden. Die Regierung plant demnach, dass die Betreiber ältere
Reaktoren nicht mehr aufwändig nachrüsten müssen.
8:30 Uhr Mehr Einnahmen durch Atomkompromiss?
Einzelheiten
Die Atomkonzerne sollen im Gegenzug für längere
Laufzeiten offenbar mehr zahlen. Mehrere Zeitungen berichten von
einer entsprechenden Vereinbarung zwischen den Konzernen und der
Bundesregierung. Die Einzelheiten:
Bisher hatte die Regierung von 15 Milliarden Euro gesprochen, die
die Atomkonzerne ab 2017 zahlen sollen. Das Geld soll dazu benutzt
werden, Windkraft- und Solarenergie auszubauen. Nach Informationen
der Süddeutschen Zeitung sollen die AKW-Betreiber aber mehr
zahlen, wenn ihre Gewinne steigen. Die Financial Times Deutschland
schreibt, dass die Abgaben der Konzerne außerdem an die
Strompreise und die Verbraucherpreise in Deutschland gekoppelt
werden sollen.
Nach Informationen des ARD-Magazins Monitor sollen außerdem
die Sicherheitsvorschriften für Atomkraftwerke aufgeweicht
werden. Die Regierung plant demnach, dass die Betreiber ältere
Reaktoren nicht mehr aufwändig nachrüsten müssen.
7:00 Uhr Atomkompromiss könnte für Konzerne teurer werden
als gedacht
Einzelheiten
Die längeren Laufzeiten für Atomkraftwerke könnten
dem Staat möglicherweise mehr Geld bringen als gedacht.
Mehrere Zeitungen berichten von einer geheimen Abmachung zwischen
Regierung und Atomkonzernen. Die Einzelheiten:
In der Abmachung geht um den sogenannten Förder-Beitrag, den
die Betreiber von Kernkraftwerken ab 2017 zahlen sollen. Angepeilt
sind bis zu 15 Milliarden Euro. Mit dem Geld will der Bund den
Ausbau von Öko-Energien fördern. Die Süddeutsche
Zeitung schreibt, dass die AKW-Betreiber umso mehr zahlen
müssen, je mehr Gewinn sie machen. Nach Informationen der
Financial Times Deutschland soll die Abgabe auch der Entwicklung
der Verbraucherpreise in Deutschland angepasst werden.
Außerdem profitiere der Staat, wenn die Strompreise steigen.
SPD und Grüne forderten die Bundesregierung auf, das geheime
Papier mit den Atomkonzernen offen zu legen.
6:30 Uhr Angst vor Ausschreitungen wegen Koran-Verbrennung
Einzelheiten
Die US-Regierung lässt in allen Botschaften im Ausland die
Sicherheitsmaßnahmen überprüfen. Grund ist die
geplante Koran-Verbrennung in Florida. Die Einzelheiten:
Der Plan stammt von einer kleinen radikalen Kirchengemeinde. Aber
er könnte weltweite Folgen haben. Die Gruppe will
Koran-Bücher verbrennen - und zwar am Samstag, dem Jahrestag
der Anschläge vom 11. September. Der Koran ist den Muslimen
heilig. US-General Petraeus befürchtet deshalb, dass die
Bilder der brennenden Bücher weltweit Proteste auslösen
könnten. Auch Angriffe auf US-Soldaten in Afghanistan schloss
er nicht aus. Er verglich die Koran-Verbrennung mit den
Folter-Fotos aus dem Gefängnis Abu Ghoreib im Irak. Dort
hatten US-Soldaten Häftlinge misshandelt. Auch
US-Außenministerin Clinton kritisierte die Pläne der
Kirchengemeinde. Ihr Ministerium gab an US-Bürger in
bestimmten muslimischen Ländern Warnhinweise raus.
6:00 Uhr Länder wollen Glücksspiel neu regeln
Einzelheiten
Die Bundesländer planen, das Glücksspiel in Deutschland
neu zu regeln. Damit wollen sie ihr staatliches Monopol auf
Sportwetten und Lotto-Spiele behalten. Die Einzelheiten:
Der Europäische Gerichtshof hatte gestern das
Glücksspiel-Monopol in Deutschland gekippt. Die
Begründung: Die staatlichen Lottogesellschaften würden zu
viel Werbung betreiben und zu wenig gegen Spielsucht unternehmen.
Die Bundesländer haben jetzt Nachbesserungen angekündigt.
Sie wollen verhindern, dass auch private Anbieter auf dem
Glücksspiel-Markt zugelassen werden. Der
rheinland-pfälzische Ministerpräsident Beck sagte in der
Neuen Osnabrücker Zeitung, dass bis zum nächsten
Frühjahr ein neuer Staatsvertrag zum Glücksspiel
ausgearbeitet werden soll. Er soll den Auflagen der Richter gerecht
werden. Auch die Bundes-Suchtbeauftragte Dyckmans forderte eine
Neuregelung. Bisher sei eine umfassende Sucht-Vorbeugung nicht
gewährleistet.