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Die 1LIVE Infos bringen euch on air jede Stunde den Überblick über das Wichtigste in der Welt. Jeweils eins der Themen erklären wir euch ausführlicher - in den 1LIVE Einzelheiten. Und die gibt's hier zum Nachlesen.
Alle Einzelheiten vom 26.07.2010
20:00 Uhr: Landtag beschäftigt sich mit Love-Parade
Die Ermittlungen zu der Love-Parade-Katastrophe in Duisburg sind
voll angelaufen. Die Staatsanwaltschaft rechnet damit, dass die
Untersuchungen mehrere Monate dauern. Die Einzelheiten:
Vor den Ermittlern liegt viel Arbeit: in den nächsten Wochen
wollen sie zahlreiche Fotos und Videos vom Unglücksort
auswerten und außerdem viele Zeugen befragen. Vor allem eine
Frage soll dadurch beantwortet werden: hätte die Katastrophe
verhindert werden können?
Immer mehr Hinweise gibt es inzwischen, dass das
Festival-Gelände in Duisburg zu klein gewesen ist. Nach
Angaben der Stadt war es für 250.000 Menschen ausgelegt -
gekommen sind aber deutlich mehr. Und nach Medienberichten hat
Duisburg damit auch gerechnet.
Die Katastrophe bei der Love-Parade beschäftigt bald auch die
Landespolitik. Nach der Sommerpause im September will Innenminister
Jäger einen Bericht vorlegen - dann wollen Vertreter der
fünf Parteien im Landtag über das Unglück sprechen.
18:00 Uhr Staatsanwaltschaft steht vor umfangreichen Ermittlungen
zur Loveparade
Die Aufklärung des Loveparade-Unglücks ist nicht mehr
Sache der Duisburger Polizei. Das nordrhein-westfälische
Innenministerium hat die Untersuchungen an die Kölner
Kriminalpolizei übergeben. Die Einzelheiten:
Die Duisburger Polizei hat bei der Loveparade vielleicht selber
Fehler gemacht. Deshalb soll sie die Untersuchungen nicht mehr
leiten. Die Kölner Polizei hat die Arbeit schon aufgenommen.
Aus Sicht von Oberstaatsanwalt Rolf Haferkamp sind die Ermittlungen
sehr umfangreich. Zum einen, weil es eine Menge Zeugen gibt, zum
anderen weil viele Videoaufnahmen ausgewertet werden sollen.
Bei den Ermittlungen geht es vor allem um die Frage, ob
Sicherheitsbedenken vor der Loveparade ignoriert wurden. Zum
Beispiel war das Festivalgelände nach Angaben der Stadt
Duisburg zu klein für die Zahl der angemeldeten Besucher.
Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland kündigte heute an,
dass die Stadt die Untersuchungen uneingeschränkt
unterstützt. Seinen Rücktritt schloss er allerdings
erstmal aus, bis es Ermittlungsergebnisse zum
Loveparade-Unglück mit 19 Toten gibt. Wenn er sich etwas
vorzuwerfen habe, werde er die Konsequenzen ziehen.
17:00 Uhr Duisburgs Bürgermeister bleibt vorerst im Amt
Der Duisburger Oberbürgermeister Sauerland hat sich noch
einmal wegen des Loveparade-Unglücks bei den Angehörigen
entschuldigt. In einer schriftlichen Erklärung lehnte er
seinen Rücktritt aber ab. Die Einzelheiten:
Duisburgs Oberbürgermeister will nach eigenen Worten erst
einmal aufklären, was bei der Loveparade am Samstag schief
gelaufen ist. Vorher will er keine Schuldzuweisungen machen. In
seiner Stellungnahme heißt es wörtlich: "Ich
weiß, dass sie Antworten von mir erwarten. Ich kann Ihnen
diese heute nicht geben". Sauerland sagte weiter, wenn er
Fehler gemacht habe, dann werde er die Verantwortung
übernehmen.
Heute bestätigte die Stadt Duisburg, dass das
Festivalgelände der Loveparade für deutlich weniger
Besucher ausgelegt war, als angemeldet waren.
Die Ermittlungen zu dem Unglück könnten wohl noch Monate
andauern. Die Staatsanwaltschaft Duisburg muss viele Zeugen
ausfindig machen und befragen. Außerdem wollen die Ermittler
Videoaufnahmen und Fotos analysieren. Bei der Loveparade waren am
Samstag 19 Menschen ums Leben gekommen.
16:00 Uhr Kripo Duisburg gibt Ermittlungen zu Loveparade ab
Einzelheiten
Die Kriminalpolizei in Duisburg wird die Untersuchungen zum
Loveparade-Unglück abgeben. Nach Angaben des Innenministeriums
in Nordrhein-Westfalen wird die Kölner Kripo den Fall
übernehmen. Die Einzelheiten:
Die Duisburger Kriminalpolizei will wohl dem Vorwurf der
Befangenheit aus dem Weg gehen. Deswegen übernehmen nun die
Kollegen aus Köln die Untersuchung. Es geht um die Frage, ob
bei der Loveparade Sicherheitsbedenken ignoriert wurden. Zum
Beispiel, dass viel mehr Menschen nach Duisburg kamen, als im
Sicherheitskonzept vorgesehen.
Die Stadt Duisburg hat diesen Vorwurf teilweise eingeräumt.
Das Festivalgelände war demnach nur für 250.000 Menschen
ausgelegt. Es gab aber offenbar deutlich mehr Besucher.
Mittlerweile gibt es immer mehr Hinweise darauf, dass die
Veranstalter Warnungen ignoriert haben. Unter anderem hatten die
Kölner Polizei und die Duisburger Feuerwehr Bedenken
geäußert. Bei dem Unglück auf der Loveparade waren
am Samstag 19 Menschen ums Leben gekommen.
15:00 Uhr Mehr Verletzte bei Loveparade
Einzelheiten
Bei der Loveparade in Duisburg sind am Wochenende nach Angaben der
Staatsanwaltschaft über 500 Menschen verletzt worden. Ein
Opfer schwebt demnach noch in Lebensgefahr. Die Einzelheiten:
Die Bilanz der Loveparade ist erschütternd. Neben den
Verletzten zählte die Polizei 19 Tote. Viele davon kommen aus
Nordrhein-Westfalen, unter anderem aus Gelsenkirchen, Bielefeld,
Hamm und Münster. Die Stadt Duisburg plant eine Trauerfeier
für die Toten, auch in Münster soll es eine geben.
Wie es zu dem Unglück auf der Loveparade kommen konnte, soll
die Justiz klären. Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat
Ermittlungen aufgenommen. Ob die Duisburger Polizei die
Untersuchungen fortsetzen kann, ist nicht klar. Politiker von
CDU/CSU fordern eine unabhängige Untersuchung.
In der Kritik steht vor allem das Sicherheitskonzept der
Veranstalter. Die Stadt Duisburg hat bestätigt, dass das
Gelände nur für 250.000 Menschen ausgelegt war. Am
Samstag waren aber wohl deutlich mehr Menschen dort.
14:00 Uhr Polizei kritisiert Loveparade-Veranstalter
Einzelheiten
Die Gewerkschaft der Polizei hat die Veranstalter der Loveparade in
Duisburg kritisiert. Der Gewerkschaftssprecher sagte in 1Live, er
sehe die Verantwortung für die 19 Toten und über 300
Verletzten nicht bei der Polizei. Die Einzelheiten:
Die Polizei hat aus eigener Sicht bei der Loveparade nicht versagt.
Der Sprecher der Polizeigewerkschaft in NRW, Frank Richter, sieht
die Verantwortung bei den Veranstaltern. Er sagte, die Stadt
Duisburg habe zu wenig Erfahrung bei solchen Großereignissen
und forderte im ZDF Änderungen:
"Hier muss die Frage der Sicherheit in die Hand der Polizei
gelegt werden. Hier sitzen die Profis, die Menschen, die
tagtäglich mit solchen Situationen zu tun haben".
Das Sicherheitskonzept der Loveparade soll deutliche Mängel
gehabt haben. Spiegel Online berichtet, dass das Gelände viel
zu klein für die Menschenmassen war. Das überprüft
die Staatsanwaltschaft Duisburg. Sie ermittelt wegen
fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt.
Vor dem Tunnel, an dem die 19 Menschen in Duisburg ums Leben kamen,
legen Trauernde weiter Blumen und Kerzen nieder.
Für die Toten der Loveparade plant die Stadt Duisburg
außerdem eine Trauerfeier. Ein Termin steht bislang nicht
fest.
13:00 Uhr Ermittlungen nach Loveparade
Einzelheiten
Das Loveparade-Unglück vom Wochenende wird die
Staatsanwaltschaft in Duisburg wohl noch Monate beschäftigen.
Sie ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt.
Nach Angaben von "Spiegel Online" war das
Sicherheitskonzept der Loveparade mangelhaft. Die Einzelheiten:
Die Ermittler haben viel Arbeit vor sich: Sie müssen viele
Zeugen verhören und außerdem Bilder und Videos von der
Loveparade auswerten, bevor sie gegen bestimmte Personen ermitteln
können. Wie lange das dauert, ist unklar.
Wegen des Unglücks mit 19 Toten bei der Loveparade hängen
heute in ganz Nordrhein-Westfalen die Flaggen auf Halbmast. Die
Stadt Duisburg plant außerdem eine Trauerfeier für die
Opfer. Einen Termin gibt es bisher nicht. Schon ab heute werden in
Duisburg Kondolenzbücher ausgelegt, in die sich trauernde
Menschen eintragen können.
Die Universität Münster plant auch einen
Gedenkgottesdienst für zwei Austausch-Studentinnen aus
Spanien, die bei der Loveparade ums Leben kamen. Sie hatten in
Münster studiert und wollten diese Woche nach Hause fahren.
12:00 Uhr Trauerfeier für Loveparade-Opfer geplant
Einzelheiten
Für die 19 Toten des Loveparade-Unglücks will die Stadt
Duisburg eine Trauerfeier organisieren. Der Duisburger
Oberbürgermeister kündigte außerdem an, dass heute
Kondolenzbücher für trauernde Menschen ausgelegt werden.
Die Einzelheiten:
Eine schnelle Aufklärung der Tragödie bei der Loveparade
wird es wohl nicht geben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus,
dass es Monate dauern könnte bis sie alle Zeugen befragt und
Material wie zum Beispiel Videos ausgewertet hat. Auch das
Sicherheitskonzept will sie unter die Lupe nehmen. Nach Angaben von
Spiegel Online soll das mangelhaft gewesen sein. Demnach war das
Loveparade-Gelände nur für maximal 250.000 Menschen
zugelassen. Zeitweise waren aber wohl bis zu 1,4 Millionen Menschen
in Duisburg. Auch die Fluchtwege sollen nicht so breit gewesen
sein, wie sonst üblich.
Viele Menschen wenden sich nach den Ereignissen bei der Loveparade
weiter an Notfallseelsorger. Die Kirchen und Rettungsdienste wollen
ihre Beratungen so lange anbieten, wie es Bedarf gibt.
11:00 Uhr Geheime Afghanistan-Akten im Internet
Einzelheiten
Im Internet sind geheime Berichte über den Afghanistan Krieg
aufgetaucht. Die auf Enthüllungsgeschichten spezialisierte
Internetseite "Wikileaks" hat sie veröffentlicht.
Das Nachrichtenmagazin der Spiegel hat die Dokumente
überprüft und hält sie für echt. Die
Einzelheiten:
Erstmals sind ausführliche Details über den Krieg in
Afghanistan nachzulesen- in über 90-tausend als geheim
eingestuften Berichten des US-Militärs. Es geht unter anderem
um nicht bekannte Angriffe der US-Truppen bei denen auch Zivilisten
ums Leben kamen oder die gezielte Tötung von Taliban. Der
Spiegel hat vor allem auch die Lage im Norden des Landes
untersucht, wo deutsche Truppen stationiert sind. Demnach werde es
dort immer gefährlicher. Die Zahl der Kampfhandlungen habe
zugenommen, ebenso die Anschläge. Und nach Einschätzung
des Nachrichtenmagazins seien deutsche Truppen unvorbereitet in den
Krieg gezogen.
Aus den USA kommt scharfe Kritik an der Veröffentlichung der
Dokumente. Das Weiße Haus sieht dadurch das Leben von
Amerikanern und Verbündeten gefährdet.
7:00 Uhr Druck auf Loveparade-Veranstalter wächst
Einzelheiten
In Duisburg ermittelt die Staatsanwaltschaft nach der Katastrophe
am Samstag auf der loveparade wegen fahrlässiger Tötung.
Sie hat Unterlagen der Veranstalter beschlagnahmt,um zu
klären, ob das Sicherheitskonzept fehlerhaft war. Die
Einzelheiten:
Im Mittelpunkt der Kritik stehen die Veranstalter der Loveparade
und die Stadt Duisburg, denn sie sollen von mehreren Seiten auf
Risiken der Loveparade hingewiesen worden sein. Laut Dokumenten von
Spiegel Online soll der Veranstalter von der vorgeschriebene Breite
der Fluchtwege befreit worden sein. Außerdem sei das
Gelände ausdrücklich nur für 250-Tausend Menschen
zugelassen gewesen. Bochums früherer Polizeipräsident
Wenner will Duisburgs Oberbürgermeister anzeigen. Seiner
Meinung nach sei die Loveparade in Duisburg nie relisierbar
gewesen. Wenner hatte im vergangenen Jaht die Veranstaltung in
Bochum abgesagt.
8:30 Uhr Staatsanwaltschaft ermittelt nach Loveparade
Einzelheiten
In Duisburg ermittelt die Staatsanwaltschaft nach der Katastrophe
am Samstag auf der loveparade wegen fahrlässiger Tötung.
Sie hat Unterlagen der Veranstalter beschlagnahmt,um zu
klären, ob das Sicherheitskonzept fehlerhaft war. Die
Einzelheiten:
Wer trägt die Schuld für das Unglück mit 19 Toten?
Wurden Sicherheitsmängel von den Veranstaltern verdrängt?
Die Antworten auf diese Fragen werden wohl noch Wochen dauern.
Die Veranstalter der Loveparade und die Stadt Duisburg stehen immer
mehr in der Kritik, denn sie sollen von den Risiken gewusst haben.
Laut Dokumenten von Spiegel Online sei das Gelände
ausdrücklich nur für 250-Tausend Menschen zugelassen
gewesen. Die Veranstalter hätten von Anfang an mit mehr als 1
Million Besucher gerechnet. Außerdem sollen Fluchtwege nicht
so breit wie sonst üblich gewesen sein. Bochums früherer
Polizeipräsident Wenner will Duisburgs Oberbürgermeister
anzeigen. Seiner Meinung nach sei die Loveparade in Duisburg nie
relisierbar gewesen.
8:00 Uhr Trauer und Entsetzen nach Loveparade-Unglück
Einzelheiten
Das Unglück auf der Loveparade in Duisburg hat weltweit Trauer
ausgelöst. Bei dem Gedränge auf dem Festgelände
waren am Samstag 19 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt
worden. Die Einzelheiten:
In Nordrhein-Westfalen wehen die Fahnen heute auf Halbmast. Viele
Menschen haben am Unglücksort Blumen niedergelegt und Kerzen
angezündet. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin
Kraft besuchte Verletzte im Krankenhaus. Papst Benedikt sprach von
"großem Schmerz". Der russische Präsident
Medwedew drückte den Angehörigen der Opfer sein
Mitgefühl aus, ebenso wie EU-Kommissionspräsident
Barroso. Neben der Trauer gibt es auch schwere Vorwürfe gegen
die Organisatoren. Bochums früherer Polizeipräsident
Wenner sagte Duisburg wäre als Veranstaltungsort nicht
geeignet gewesen. Er will Duisburgs Oberbürgermeister
anzeigen.
7:00 Druck auf Loveparade-Veranstalter wächst
Einzelheiten
In Duisburg ermittelt die Staatsanwaltschaft nach der Katastrophe
auf der loveparade wegen fahrlässiger Tötung. Sie hat
Unterlagen der Veranstalter beschlagnahmt,um zu klären, ob das
Sicherheitskonzept fehlerhaft war. Die Einzelheiten:
Im Mittelpunkt der Kritik stehen die Veranstalter der Loveparade
und die Stadt Duisburg, denn sie sollen von mehreren Seiten auf
Risiken der Loveparade hingewiesen worden sein. Laut Dokumenten von
Spiegel Online soll der Veranstalter von der vorgeschriebene Breite
der Fluchtwege befreit worden sein. Außerdem sei das
Gelände ausdrücklich nur für 250-Tausend Menschen
zugelassen gewesen. Bochums früherer Polzeipräsident
Wenner will Duisburgs Oberbürgermeister anzeigen. Seiner
Meinung nach sei die Loveparade in Duisburg nie relisierbar
gewesen. Wenner hatte im vergangenen Jaht die Veranstaltung in
Bochum abgesagt.
6:30 Uhr Entsetzen nach Loveparade-Unglück
Einzelheiten
Zwei Tage nach der Tragödie in Duisburg auf der Loveparade
sind viele Fragen offen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen
fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt. Es geht vor allem
darum, ob die Katastrophe absehbar war. Die Einzelheiten:
Der Druck auf die Veranstalter der Loveparade und die Stadt
Duisburg nimmt zu. Es gibt immer mehr Stimmen, die von
anfänglichen Sicherheitsbedenken berichten. Die deutsche
Polizeigewerkschaft erklärte, sie habe schon vor einem Jahr
vor Risiken gewarnt. Das Gelände der Loveparade soll zu klein
für die Menschenmassen gewesen sein. Außerdem soll es
lange Zeit nur einen Ein-und Ausgang für das Festgelände
gegeben haben und der führte durch einen engen Tunnel. Bei der
Katastrophe waren am Samstag 19 Menschen ums Leben gekommen. Alle
Opfer sind inzwischen identifiziert.
6:00 Uhr Kritik nach Unglück auf Loveparade
Einzelheiten
In Duisburg läuft nach dem Unglück auf der Loveparade die
Suche nach den Ursachen. Die Staatsanwaltschaft hat Unterlagen der
Veranstalter beschlagnahmt. Die Einzelheiten:
Zwei Tage nach dem Unglück mit 19 Toten nimmt die Kritik an
den Veranstaltern zu. Das Sicherheitskonzept soll von Anfang an
bedenklich gewesen sein. Spiegel online berichtet von Fluchtwegen,
die nicht breit genug gewesen sind. Außerdem sei das
Gelände ausdrücklich nur für 250-Tausend Besucher
zugelassen. Auf der Loveparade am Samstag sollen mehr als 1 Million
Menschen gewesen sein. Der Vorsitzende der Deutschen
Polizeigewerkschaft, Wendt, sagte in der ARD, dass es Hinweise
gebe, dass auf Kosten der Sicherheit gespart wurde. Kritik an den
Organisatoren kommt auch von Deutschlands führendem
Konzertveranstalter Lieberberg. Er spricht in der Süddeutschen
Zeitung von einem Verbrechen und wirft den Organisatoren
Unvermögen und Profitgier vor.