1LIVE NACHRICHTEN
1LIVE Infos
Die 1LIVE Infos bringen euch on air jede Stunde den Überblick über das Wichtigste in der Welt. Jeweils eins der Themen erklären wir euch ausführlicher - in den 1LIVE Einzelheiten. Und die gibt's hier zum Nachlesen.
Alle Einzelheiten vom 29.07.2010
18:00 Uhr Loveparade-Besucherzahlen waren gefälscht
Loveparade-Veranstalter Schaller und seine Versicherung richten
eine Soforthilfe für Opfer der Katastrophe ein. Mit einer
Million Euro wollen sie Betroffenen helfen, die durch das
Unglück bei der Loveparade in finanzieller Not sind. Die
Einzelheiten:
Eine Million Euro Soforthilfe: Nach Angaben der Versicherung will
Schaller damit Verantwortung übernehmen - ein
Schuldeingeständnis sei das nicht. Das Geld soll auch
fließen, wenn sich herausstellt, dass die Versicherung nicht
haften muss.
Neue Berichte gibt es mittlerweile zu den Besucherzahlen der
Loveparade. Nach Unterlagen, die der WAZ vorliegen, soll Schaller
stark übertrieben haben - auch schon bei den Veranstaltungen
in Essen und Dortmund. Laut WAZ hat Schaller für Duisburg
inoffiziell mit bis zu 500.000 Besuchern gerechnet - die Stadt aber
gebeten, das geheim zu halten und aus Imagegründen von mehr
als einer Million Besucher zu sprechen.
In den vergangenen Tagen hatte bereits die Polizei gesagt, die Zahl
von 1,4 Millionen Besuchern könne unmöglich stimmen.
17:00 Uhr Kachelmann aus U-Haft entlassen
Wettermoderator Jörg Kachelmann ist aus der Untersuchungshaft
entlassen worden. Mehr als vier Monate hat er dort verbracht, weil
er seine Ex-Freundin vergewaltigt und bedroht haben soll. Jetzt ist
er vorerst frei. Die Einzelheiten:
Die Freilassung Kachelmanns ist ein Erfolg für seinen Anwalt.
Der hatte eine Haftbeschwerde eingereicht. Die war zunächst
abgelehnt worden, ein höheres Gericht - das Oberlandesgericht
Karlsruhe - gab ihr jetzt aber statt. Der Grund: Das Gericht sieht
Kachelmann nicht als dringend tatverdächtig. Deshalb
könne man die Untersuchungshaft auch nicht mehr mit
Fluchtgefahr begründen. Außerdem stehe in dem Fall
Aussage gegen Aussage. Das Opfer, also die Ex-Freundin, sei zudem
die einzige Zeugin.
Dem Vorwurf der Vergewaltigung und Körperverletzung muss sich
Kachelmann trotzdem in einem Gerichtsverfahren stellen. Ob das wie
geplant im September beginnt, ist noch nicht klar.
Geäußert hat sich Kachelmann heute nicht. Bei der
Freilassung unter großem Medienandrang stieg er wortlos ins
Auto.
16:00 Uhr Tunnel in Duisburg wieder für Trauernde frei
Die Ermittlungen zur Katastrophe bei der Loveparade werden nach
Einschätzung der Polizei sehr lange dauern. Nach Angaben einer
Sprecherin der Polizei Köln müssen tausende Hinweise
ausgewertet werden. In Köln ist die Ermittlungsgruppe zur
Aufklärung des Unglücks angesiedelt. Die Einzelheiten:
60 Polizisten aus ganz NRW sind damit beschäftigt, die
Ursachen für die Massenpanik herauszufinden. Unter den Beamten
sind auch viele Internet-Fachleute. Sie durchforsten
Video-Plattformen, soziale Netzwerke und Blogs. Dort haben Nutzer
Filme und Fotos hochgeladen, die wertvolle Hinweise für die
Ermittler liefern können.
In Duisburg laufen die Vorbereitungen für die Trauerfeier am
Samstag um 11 Uhr in der Salvator-Kirche. Der Gottesdienst wird
auch ins Stadion des MSV übertragen.
Auch in dem Tunnel, der zum Loveparade-Gelände führte,
können die Menschen jetzt wieder trauern. Er war heute Morgen
gesperrt worden, weil er im Zuge der Ermittlungen vermessen wurde.
Jetzt ist er wieder frei.
15:00 Uhr Mehr Alleinerziehende in Deutschland
Einzelheiten
Die Zahl der Alleinerziehenden in Deutschland ist deutlich
gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wächst
aktuell jedes fünfte Kind mit nur einem Elternteil auf. Im
Vergleich zu 1996 ist das ein Anstieg um 20 Prozent. Die
Einzelheiten:
Die traditionelle Familie wird seltener. Viele Kinder leben bei
einem Elternteil - in 90 Prozent der Fälle ist es die Mutter.
Die Gefahr, dass das Geld knapp ist, ist in diesen Familien
besonders groß. Zwar arbeiten fast zwei Drittel der
alleinerziehenden Mütter, fast die Hälfte davon sogar
Vollzeit, aber sie verdienen oft sehr wenig. Viele müssen mit
1100 Euro netto oder weniger auskommen. Alleinerziehende Väter
verdienen mehr, sie betreuuen im Durchschnitt aber auch ältere
Kinder als die Mütter. Ihr Anteil an den Alleinerziehenden ist
seit 1996 leicht gesunken.
Unterschiede gibt es auch zwischen Ost- und Westdeutschland. Im
Osten gibt es deutlich mehr Familien mit nur einem Elternteil.
14:00 Uhr Viele Schulabgänger suchen noch einen
Ausbildungsplatz
Einzelheiten
In NRW gibt es in diesem Jahr wieder zu wenig
Ausbildungsplätze. Nach Angaben der Arbeitsagentur ist die
Lücke zwischen Angebot und Nachfrage allerdings kleiner
geworden. Unter anderem, weil es weniger Schulabgänger gibt.
Die Einzelheiten:
Weniger Bewerber, das erhöht die Chance auf einen
Ausbildungsplatz. Trotzdem gibt es immer noch nicht genug
Lehrstellen. Ende Juli suchten in NRW etwa 37.000 Bewerber einen
Ausbildungsplatz, dem stehen knapp 20.000 freie Stellen
gegenüber. Es bleibt also eine Lücke.
Als Gründe, warum Lehrstellen nicht besetzt werden,
führen Unternehmen oft die angeblich mangelnde Qualifikation
der Bewerber ins Feld. Die Chefin der NRW-Arbeitsagentur sieht das
anders. Bei den Bewerbern ohne Lehrstelle hätten 63 Prozent
den Realschul- oder einen höheren Abschluss.
Die Ausbildungsplatz-Lücke spiegelt sich auch in den
Arbeitslosenzahlen wider. Im Juli gab es in NRW rund 13.000
Arbeitslose mehr als im Monat davor. Darunter sind viele
Schulabgänger.
13:00 Uhr Demonstration vor Duisburger Rathaus
Einzelheiten
Vor dem Duisburger Rathaus haben heute gut 200 Menschen
demonstriert. Ihr Protest richtete sich vor allem gegen
Oberbürgermeister Sauerland. Die Demonstranten geben ihm eine
Mitschuld an der Katastrophe bei der Loveparade. Die Einzelheiten:
Das war deutlich: "Sauerland raus!" skandierten die
Demonstranten immer wieder. Einige von ihnen hielten außerdem
Spruchbänder hoch, "Schluss mit der
Schuldzuweiserei" stand zum Beispiel darauf. Der Eingang zum
Rathaus wurde von Polizisten überwacht, weil der
Oberbürgermeister in den vergangenen Tagen bedroht worden war.
Nach einer Schweigeminute für die Opfer zogen die
Demonstranten durch die Innenstadt.
Blumen niederlegen oder Kerzen entzünden ist im Tunnel, der
zum Loveparade-Gelände führte, zurzeit nicht
möglich. Er wurde heute gesperrt, weil er für die
Ermittlungen vermessen wird.
Eine Möglichkeit gemeinsam zu trauern gibt es am
Samstagvormittag. Mit einem Gottesdienst soll der 21 Opfer der
Massenpanik gedacht werden. Die Trauerfeier wird auch ins Stadion
des MSV Duisburg übertragen.
12:00 Uhr Touristen in Griechenland sitzen wegen fehlendem Sprit
fest
Einzelheiten
In Griechenland sitzen wieder Urlauber fest. Der Grund ist dieses
Mal ein Streik der Tankwagen-Fahrer. Der hat dazu geführt,
dass es kaum noch Benzin und Diesel zu kaufen gibt. Die
Einzelheiten:
Ursache für die Streiks ist ausnahmsweise nicht die
Schuldenkrise Griechenlands. Die Tankwagen-Fahrer protestieren
gegen Reform-Pläne der EU in ihrer Branche.
Für die Touristen im Land macht das keinen Unterschied. Viele
von ihnen mussten ihre Reisepläne komplett über den
Haufen werfen. Vor allem diejenigen, die mit Mietwagen unterwegs
sind und jetzt mit leerem Tank irgendwo stehen. Mittlerweile gibt
es auch erste Engpässe in der Versorgung, zum Beispiel mit
Gemüse und Obst. Nur in den Grenzregionen gibt es keine
Probleme, die Fahrer dort tanken in den Nachbarstaaten.
Regierungschef Papandreou hat bereits versucht, den Streik der
Tanklast-Fahrer zu beenden. Er hat eine Notfallverordnung erlassen,
die die Fahrer zum arbeiten zwingen soll. Bisher sind allerdings
weiterhin die meisten Tankstellen im Land geschlossen.
11:00 Uhr: Planungen für Trauerfeier für
Loveparade-Katastrophe
Einzelheiten
In Duisburg laufen die Vorbereitungen zur Trauerfeier für die
Opfer der Loveparade-Katastrophe. Die Gedenkveranstaltung am
Samstag soll auch ins Duisburger Stadion übertragen werden.
Die Einzelheiten.
Es soll eine Gelegenheit sein, von den 21 Toten der
Loveparade-Katastrophe Abschied zu nehmen. Zu der Trauerfeier in
der Duisburger Salvatorkirche werden am Samstagmorgen auch
Angehörige und Freunde der Opfer erwartet. Insgesamt rechnet
die Polizei aber mit mindestens 10.000 Teilnehmern - deswegen wird
die Feier auch ins Duisburger Fußballstadion übertragen.
An dem Gottesdienst wollen auch Bundespräsident Wulff und
Bundeskanzlerin Merkel teilnehmen.
Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland von der CDU hat
abgesagt. Gegen ihn soll es Morddrohungen geben. Viele geben ihm
für die Katastrophe eine Mitschuld, weil die Stadt die
Genehmigung für die Loveparade erteilt hat.
NRW-Ministerpräsidentin Kraft von der SPD legte Sauerland im
Interview in 1LIVE den Rücktritt nahe - auch wenn er
unschuldig sei, sei er doch politisch verantwortlich.
10:00 Uhr: NRW-Regierung fordert politische Konsequenzen nach
Loveparade-Katastrophe
Einzelheiten
Die nordrhein-westfälische Landesregierung sieht bei der Stadt
Duisburg eine Mitverantwortung für die Loveparade-Katastrophe.
Ministerpräsidentin Kraft von der SPD sagte im Interview bei
1LIVE, dass sie deswegen neue Sicherheitsregeln will. Die
Einzelheiten.
Für Kraft ist die Sache klar: Eine Katastrophe wie die bei der
Loveparade mit 21 Toten darf es nicht nochmal geben. Sie will
deswegen bei den anderen Bundesländern für gemeinsame
Regeln bei Großveranstaltungen werben: "Uns geht´s
darum, dass die Kommunen nicht allein gelassen werden mit einer
solchen Planung. Insbesondere die Kommunen nicht, die wenig
Erfahrung mit solchen Mega-Events haben. Dazu werden wir
Vorschläge erarbeiten, weil ich glaube, dieses Problem kann
auch in anderen Bundesländern auftreten, und dann sollte man
möglichst einheitlich vorgehen."
Im Interview bei 1LIVE legte Kraft Duisburgs Oberbürgermeister
Sauerland von der CDU den Rücktritt nahe, um damit die
politische Verantwortung zu übernehmen. Ein
Schuld-Eingeständnis wäre das nach ihrer Ansicht nicht.
Gleichzeitig gibt es weiter Vorwürfe gegen die Stadt Duisburg.
NRW-Innenminister Jäger von der SPD kritisierte die
Loveparade-Genehmigung, die die Stadt erteilt hatte, und von der
ihm eine Kopie vorliege: "Aus dieser Kopie geht deutlich
hervor, dass dem Veranstalter gestattet wird, gesetzliche Normen,
was Fluchtlänge und Fluchtbreite von solchen Wegen angeht, zu
unterschreiten. Das muss die Stadt Duisburg erklären, warum
sie das so genehmigt hat."
Jäger kritisierte auch den Loveparade-Veranstalter. Dieser
habe sich nicht an sein eigenes Sicherheitskonzept gehalten.
09:00 Uhr: Kraft legt Duisburgs Oberbürgermeister
Rücktritt nahe
Einzelheiten
NRW-Ministerpräsidentin Kraft will politische Konsequenzen aus
der Katastrophe bei der Loveparade. Im Interview bei 1LIVE legte
sie Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland den Rücktritt
nah. Die Einzelheiten.
Für Hannelore Kraft ist die Sache klar: Einer muss die
politische Verantwortung übernehmen für die
Planungsfehler bei der Loveparade. Die sieht sie bei Duisburgs
Oberbürgermeister Sauerland. In 1LIVE sagte die
NRW-Ministerpräsidentin, politische Verantwortung zu
übernehmen sei kein Schuld-Eingeständnis.
Als Konsequenz aus der Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten will
Kraft neue Regeln für Großveranstaltungen vorschlagen:
"Uns geht´s darum, dass die Kommunen nicht allein
gelassen werden mit einer solchen Planung, insbesondere die
Kommunen nicht, die wenig Erfahrung mit solchen Mega-Events haben.
Dazu werden wir Vorschläge erarbeiten, weil ich glaube, dieses
Problem kann auch in anderen Bundesländern auftreten. Und dann
sollte man möglichst einheitlich vorgehen."
Kraft machte dem Veranstalter der Loveparade Vorwürfe. Nach
ihrer Ansicht war er für die Sicherheit auf dem Gelände
verantwortlich, habe aber Fehler gemacht.
Das komplette Interview mit NRW-Ministerpräsidentin Kraft gibt
es zum Nachhören auf 1live.de.
08:30 Uhr: Schlechte Note für Tunnel auf A 44
Einzelheiten
Der ADAC hält einen Autobahntunnel in Nordrhein-Westfalen
für unsicher. In einem Test bekam der Tunnel Birth auf der A
44 die Bewertung "bedenklich". Die Einzelheiten.
Schlecht beleuchtet, keine Videoüberwachung, keine Schilder
für die Fluchtwege: Das sind die Hauptkritikpunkte des ADAC am
Tunnel Birth auf der A 44 bei Velbert. In seinem Test fordert der
Autoclub, den 25 Jahre alten Tunnel schnell zu sanieren und damit
sicherer zu machen.
Insgesamt fiel die Sicherheitsbilanz des ADAC für die
europäischen Straßentunnel dagegen gut aus: Von 26
getesteten Tunneln bekamen 20 das Qualitätsurteil "sehr
gut" oder "gut". Darunter sind auch die beiden
anderen Tunnel aus Deutschland, die getestet wurden: einer in
Darmstadt und einer in München. Nach Ansicht des ADAC werden
die Straßentunnel in Europa insgesamt immer sicherer.
08:00 Uhr: Gericht stoppt Teile eines US-Einwanderungsgesetzes
Einzelheiten
Im US-Bundesstaat Arizona hat ein Gericht Teile eines umstrittenen
Einwanderungsgesetzes gekippt. Betroffen sind mehrere Passagen, die
Gegner als rassistisch kritisiert hatten. Die Einzelheiten.
Das Gesetz in Arizona ist das schärfste seiner Art in den USA:
Mit ihm hätten Polizisten zum Beispiel jeden kontrollieren
dürfen, ob er illegal im Land ist - um ihn im Zweifelsfall
auszuweisen. Deswegen meinen Menschenrechtler, das Gesetz richte
sich gezielt gegen Menschen mit dunklerer Hautfarbe aus
Lateinamerika.
Von ihnen gibt es in Arizona viele, da der Bundesstaat im
Süden der USA an der Grenze zu Mexiko liegt. Die Behörden
glauben, dass von dort immer mehr Menschen illegal in die USA
kommen - und mit ihnen auch Kriminalität wie etwa
Drogenschmuggel. Etwa ein Drittel der Bewohner Arizonas sind nicht
in den USA geboren.
Die US-Wirtschaft könnte allerdings nach Ansicht von Experten
ohne Einwanderer gar nicht mehr funktionieren.
06:30 Uhr: NRW-Innenminister kritisiert Stadt Duisburg wegen
Loveparade-Genehmigung
Einzelheiten
NRW-Innenminister Jäger sieht die Schuld für die
Loveparade-Katastrophe hauptsächlich beim Veranstalter. Dessen
Sicherheitskonzept habe versagt. Nach Jägers Ansicht
trägt aber auch die Stadt Duisburg eine Mitschuld. Die
Einzelheiten.
Jäger machte in seinem Zwischenbericht zu der Katastrophe mit
21 Toten eine klare Unterscheidung: Für die Sicherheit auf der
Loveparade war nach seiner Ansicht der Veranstalter verantwortlich,
für den Weg zum Loveparade-Gelände dagegen die Polizei.
Der NRW-Innenminister kritisierte aber auch die Stadt Duisburg. Sie
hat nach seiner Ansicht einem Veranstalter die Genehmigung erteilt,
der nicht bereit oder in der Lage gewesen sei, für die
Sicherheit zu garantieren.
NRW-Ministerpräsidentin Kraft legte dem Duisburger
Oberbürgermeister Sauerland noch einmal den Rücktritt
nahe. Sie hatte in den letzten Tagen wiederholt gesagt, dass jemand
die politische Verantwortung übernehmen müsse.
06:00 Uhr: Gute Noten bei ADAC-Tunneltest
Einzelheiten
Nach Ansicht des ADAC werden die Straßentunnel in Europa
immer sicherer. Bei seinem diesjährigen Test hat der Autoclub
überwiegend gute Noten vergeben. Unter den schlecht bewerteten
Tunneln ist auch einer aus Nordrhein-Westfalen. Die Einzelheiten.
"Bedenklich" - so nennt der ADAC den Tunnel Birth auf der
A 44 bei Velbert. Hauptkritikpunkte waren die schlecht beleuchteten
Fahrbahnen und die fehlende Ausschilderung der Fluchtwege.
Außerdem gebe es keine Videoüberwachung. Deswegen
fordert der ADAC, den 25 Jahre alten Tunnel Birth auf der A 44
schnell zu sanieren.
Der Autoclub hat zwei weitere Tunnel in Deutschland getestet, und
zwar in Darmstadt und München; beide bekamen ein "sehr
gut", ebenso wie 14 weitere Tunnel in Europa. Insgesamt
schätzt der ADAC dreiviertel der in Europa getesteten Tunnel
als sicher ein.